AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen im ARD-Sommerinterview

Was wäre wenn, …? Wenn der „Flügel“-Wortführer Andreas Kalbitz doch in der AfD bleiben darf? Im Streit um den Kalbitz-Ausschluss hat sich AfD-Chef Jörg Meuthen im ARD-Sommerinterview zuversichtlich gezeigt. Er sei sehr sicher, dass das Bundesschiedsgericht den Beschluss des Bundesvorstands für einen Parteiausschluss von Kalbitz bestätigen werde.

https://www.tagesschau.de/inland/sommerinterview-meuthen-afd-101.html

Im Mai hatte der AfD-Bundesvorstand Kalbitz aus der Partei geworfen. Als Grund gab er an, dass Kalbitz bei Parteieintritt eine frühere Mitgliedschaft in der inzwischen verbotenen rechtsextremen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) und bei den Republikanern nicht angegeben habe. Meuthen hatte sich dafür stark gemacht, dass die Mitgliedschaft von Kalbitz wegen falscher Angaben für nichtig erklärt wird. Kalbitz bestreitet die Mitgliedschaft in der HDJ.

Auch für den Fall, dass der Streit als Niederlage für Meuthen ausgeht, sieht er keine Konsequenzen für sich. „Natürlich bleibe ich in der AfD“, sagte Meuthen. Das Gerede, er wolle eine andere Partei gründen, sei Unsinn. Er sei als Bundessprecher der AfD für zwei Jahre gewählt. Er wisse sehr genau, dass er – auch im Streit um Kalbitz – eine Mehrheit in der Partei hinter sich habe.

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