LINDNER ZUR CORONA-LAGE: „Schritt für Schritt in eine verantwortbare andere Normalität“

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Lindner sieht die Maskenpflicht als Ersatz für die „repressiven Maßnahmen der Regierung“. Lindner fordert im WELT-Interview die Wiedereröffnung von Geschäften und Bildungseinrichtungen.

FDP-Chef Christian Lindner fordert unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen Lockerungen in der Corona-Krise. „Ich halte die Maskenpflicht tatsächlich für ein milderes Mittel als beispielsweise großflächigen Handel, Gastronomie, Produktion und Bildung einzuschränken“, sagte er.
„Wie es jetzt ist, muss es nicht weitergehen. Es ist inzwischen möglich zu überlegen: Öffnen wir größere Geschäfte, öffnen wir die Gastronomie, wenn Hygienekonzepte vorhanden sind.“

Die Meinung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass einige Bundesländer zu forsch mit den Lockerungen umgingen, teile er nicht. „Der Staat muss begründen, wenn er Freiheit einschränkt.“ Das sei „keine Frage der FDP, sondern unserer Verfassungsordnung“. Einschränkungen müssten verhältnismäßig sein.

Eine Rückkehr zum Zustand wie im Februar vor den Einschränkungen des öffentlichen Lebens hält Lindner zwar nicht für realistisch. Lindner sei aber nicht überzeugt davon, trotz Maskenpflicht, Abstandsregeln und Desinfektion weiter an sehr repressiven Maßnahmen festzuhalten, sagte er.

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