CORONAVIRUS-IMPFSTOFF: Entwicklung dauert noch Monate

Das neuartige Coronavirus macht vielen Menschen Sorge. Und es fordert Forscher heraus – auch in Baden-Württemberg. Eine Tübinger Biotechfirma sucht nach einem Impfstoff.

Dieses Projekt drängt wie kaum ein anderes – erst recht seit der vergangenen Woche. In Baden-Württemberg steigt die Zahl der am neuartigen Coronavirus erkrankten Menschen – einige von ihnen werden in der Tübinger Uniklinik behandelt. Nur wenige Kilometer entfernt bemüht sich das Biotech-Unternehmen CureVac, einen Impfstoff gegen das Virus Sars-CoV-2 zu entwickeln. «Wir arbeiten mit Hochdruck an dieser Sache», sagt CureVac-Vorstand Florian von der Mülbe. Alle Abteilungen fokussierten sich momentan auf dieses Thema.

Forscherteams weltweit wollen einen Impfstoff gegen Sars-CoV-2 entwickeln. In Tübingen wählen derzeit CureVac-Mitarbeiter den geeignetsten Impfstoff-Kandidaten für eine klinische Studie mit Probanden aus. Denn bevor ein Impfstoff auf den Markt kommt, muss seine Sicherheit und Wirksamkeit am Menschen gezeigt werden. «Wir hoffen, im Frühsommer mit der klinischen Erprobung beginnen zu können», sagt von der Mülbe.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass erste Impfstoff-Tests an Menschen in drei bis vier Monaten beginnen könnten. Ein zertifizierter Impfstoff für weitreichenden Einsatz stehe aber wohl erst in 18 Monaten zur Verfügung.

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