SCHMERZMITTEL: Aufpassen bei dem vermeidlichen Helfer

Viele Menschen greifen bei Kopf-, Glieder- oder Rückenschmerzen schnell zu einem Schmerzmittel, doch bei diesen Medikamenten ist Vorsicht durchaus angebracht. Stiftung Warentest hat die gängigsten rezeptfreien Präparate unter die Lupe genommen.

Der Verbrauch von Schmerzmitteln steigt stetig, 2019 lagen die Umsätze bei rund 500 Millionen Euro – mit viel Luft nach oben. Der Verkaufsschlager ist laut Apotheker Sebastian Huber Paracetamol. Es sei günstig und somit weit verbreitet.

Laut Stiftung Warentest hält Paracetamol was es verspricht, wie die meisten seiner Konkurrenten auch. Dennoch ist der Gebrauch diese Schmerzmittel nicht frei von Risiken – die Anfälligkeit für Herzinfarkte oder Schlaganfälle könnte steigen. Von Kombinationsmitteln wie Thomapyrin raten Experten jedoch eher ab. „Kombipräparate nutzen mehrere Wirkstoffe und häufig auch zusätzlich noch Coffein – was keinen therapeutischen Vorteil bring“, sagt Bettina Sauer von der Stiftung Warentest. Schmerzmittel sollten ohne ärztlichen Rat höchstens vier Tage am Stück genommen werden und auch nur maximal 10 Tage im Monat.

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Video 2020 erstellt




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