Gaming-Keys – Computerspiele zum Superpreis – ist das legal? | Rechtsanwalt Christian Solmecke

Unter „Keyselling“ versteht man den Weiterverkauf von Produktschlüsseln bzw. Aktivierungscodes für Computerspiele, die ohne dazugehörigen Datenträger anhand des Schlüssels direkt vom Hersteller bezogen werden können. Der Vorteil liegt darin, dass Keys günstig im Ausland erworben werden können, um sie selbst zu nutzen oder auf Verkaufsplattformen gewinnbringend weiterzuverkaufen. Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten. Von Codes, die von den Verkäufern mit gestohlenen Kreditkarten gekauft und dann weiterverscherbelt werden war die Rede – und davon, dass die Keyselling-Plattformen diese Praktiken nicht wirksam unterbinde. Zudem wurde insbesondere gegen G2A.com der Vorwurf erhoben, dass G2A.com dubiosen Händlern erlaube, im großen Stil nicht rechtmäßig erworbene Computerspiel-Lizenzschlüssel auf der Plattform zu verkaufen. Sprich: (Daten-)Hehlerei. Die Branche boomt trotzdem und nur teilweise haben die Plattformen auf die Kritik der Community und Publisher reagiert und z.B. Autorisierungsprozesse verbessert. Die Plattformen haben aber immernoch den Ruf, in einem Graumarkt zu agieren. Und doch ist es ruhig geworden und die Skandale bleiben aus. Ist Keyselling also erlaubt? Wir klären es.

BGH hebt Urteil gegen Usedsoft auf: Verkauf gebrauchter Software ist rechtmäßig | Kanzlei WBS https://www.youtube.com/watch?v=vZUHl9JHVXs

EuGH Urteil: Verkauf von gebrauchter Software zulässig | WILDE BEUGER SOLMECKE Rechtsanwälte https://www.youtube.com/watch?v=EVBL-cZAglI

https://www.wbs-law.de/urheberrecht/urheberrechtsverletzung-beim-isoliertenkeyselling-product-keys-muessen-gemeinsam-mit-software-verkauft-werden-67515/

Rechtsanwalt Christian Solmecke
Christian Solmecke hat sich als Rechtsanwalt und Partner der Kölner Medienrechtskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE auf die Beratung der Internet-, IT- und Medienbranche spezialisiert. So hat er in den vergangenen Jahren den Bereich Internetrecht/E-Commerce der Kanzlei stetig ausgebaut und betreut zahlreiche Medienschaffende, Web 2.0 Plattformen und App-Entwickler.
Neben seiner Kanzleitätigkeit ist Solmecke Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Kommunikation und Recht im Internet an der Cologne Business School (http://www.dikri.de). Dort beschäftigt er sich insbesondere mit den Rechtsfragen in Sozialen Netzen.
Vor seiner Tätigkeit als Anwalt arbeitete er über 10 Jahre als freier Journalist und Radiomoderator (u.a. für den Westdeutschen Rundfunk).

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